Überflutungsereignisse in der Hartmannstraße 2009+2010.
Erste Ergebnisse des Ingenieurbüros Dr Pecher AG vorgestellt

Integrale Siedlungsentwässerung in Gelsenkirchen - Ergebnisse zum Projekt "Rotthausen Hartmannstraße".
Dies ist der Titel des Berichtes, den Dr.-Ing. Holger Hoppe am 07.09.11 dem Betriebsausschuss Gelsenkanal vortrug.
Ca. 10 Monate Arbeit gingen diesem Bericht voraus, in denen Grundlagendaten für Gelsenkirchen bezüglich Höhendaten, Fließwege (Wasser), Schadensereignisse laut Feuerwehr, Häufigkeit und Menge der Niederschläge u.v.m. ermittelt wurden. Ein engmaschiges Höhenmodell der Stadt GE verknüpft mit dem Kanlnetz ergibt eine "Karte der Fließwege", die Detailanalysen und Überflutungsprognosen zulässt.

Für den Bereich Hartmannstraße in Rotthausen wurden Lösungsansätze vorgestellt, die es abzuwägen gilt:

  • Maßnahmen zur Regenwasserrückhaltung, -entkoppelung und -versickerung
  • Neues Pumpwerk Altstadt
  • Erhöhung der Leistung im bestehenden Pumpwerk
  • Schaffung eines Durchlasses im Bahndamm
  • eine dezentrale Pumpstation Hartmannstraße
  • ein Notüberlauf in den Stadtgarten
  • Retentionsflächen (Zurückhaltung) auf Flächen entlang des Bahndamms
  • Entkopplung des Gebietes und Einsatz eines Notpumpwerkes
  • Verringerung des Drosselabflusses vom Regenrückhaltebecken (unter UNIC+EDI) auf 50 l/s

Nach einer kurzen Kostengegenüberstellung (Neues Pumpwerk 3,0 Mio €, Durchlass 1,8 Mio €, separates Pumpwerk 0,8 Mio €) empfahl das Ingenieurbüro, das gefährdete Gebiet baulich von der umgebenden Kanalisation abzukoppeln und mit einem Notpumpwerk zu versehen (kosten ca. 0,4 Mio €). Diese bevorzugte Variante muss aber noch im Detail geprüft werden.
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Unten ein Ausschnitt eines Situationsplans in der Hartmann- und Haldenstraße aus dem Jahr 1917 mit Höhenangaben